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Rumpftruppe geht am Ende Puste aus

30/10/2016

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Basketball-Landesliga Zerbster verlieren in Halle und Stendal
Halle/Stendal (sza) l Aus zwei Spielen wollten die Landesliga-Basketballer des TV „Gut Heil“ Zerbst am vergangenen Wochenende mindestens zwei Punkte erkämpfen. Doch es kam anders. Am Ende standen zwei Niederlagen zu Buche. Beim BBC Halle II unterlagen die Schützlinge von Trainer Franz Bender 44:60 und beim BBC Stendal 48:81.
„In Halle konnten wir fünf Stamspieler aufbieten und gut mithalten“, sagte Franz Bender. „Wir haben locker aufgespielt und das hat gut funktioniert.“
So blieben die Zerbster in jedem Viertel in Schlagdistanz (15:18, 30:31, 41:45). „Am Ende ging uns dann etwas die Puste aus, aber wir hatten Spaß und waren nicht unzufrieden.“
Leider konnte der Coach nicht wie geplant mit breiterem Kader nach Stendal reisen, denn beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt sollten die Punkte geholt werden. Kapitän Carsten Straube musste kurzfristig ein Bundesligaspiel leiten. So hatte Bender nur drei Spieler aus der ersten Mannschaft und füllte mit Jugendspieler Eduard Zeitler auf. Auch sich selbst musste er aufbieten, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war.

„Unsere Rumpftruppe haben die Stendaler komplett auseinander genommen. Es ist ärgerlich, denn ich denke, wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir durchaus Chancen gehabt“, war der Trainer etwas „angefressen“. „Aber die Stimmung in der Stendaler Halle war trotzdem gut.“ Die Niederlage fiel am Ende vielleicht etwas zu hoch aus – 48:81 (11:23, 18:45, 32:59).

Einer der besten Scorer in beiden Spielen war Stephan Schneider mit zehn bzw. 18 Punkten.

Schon am Sonntag stehen die Zerbster im Sportzentrum Zerbst-Nord erneut auf dem Parkett. Zu Gast ist der starke Tabellenzweite SV Martineum Halberstadt. Auch dann sieht es personell „ähnlich schlecht aus“, verriet Franz Bender. Carsten Straube und Hannes Eley müssen selbst Spiele leiten und Sven Hagemann fehlt privat.

„Ich werde mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen“, so der Magdeburger, der weiß, dass es „nicht minder schwer wird“ und er sich „keine großen Chancen ausrechnet“. „Wichtig ist, dass wir Basketball spielen, uns darauf freuen und Spaß haben. Ich hoffe, dass wir den nicht verlieren.“

Zerbst in Halle: Eley 7, Friedrich 11, Rückert 8, Schneider 10, Tauber 8.
Zerbst in Stendal: Bender 6, Friedrich 4, Gotzmann 2, Rückert 12, Schneider 18, Zeitler 6.

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Abgezockt zu nächstem Sieg

25/9/2016

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Basketball-Landesliga TV „Gut Heil“ Zerbst – BC Anhalt II 80:70

Den Basketball-Herren des TV „Gut Heil“ Zerbst gelang der zweite Sieg in der neuen Spielzeit der Landesliga. Sie besiegten am Mittwochabend den BC Anhalt II mit 80:70.

Von Simone ZanderZerbst l Trainer Franz Bender hatte vor dem Spielbeginn doch nicht den vollen Kader zur Verfügung. Nur sieben Spieler umfasste er. Dennoch konnte er seine Starting-Five wie angekündigt ins Rennen schicken. Und die fünf Männer gaben gleich Vollgas und führten nach fünf Minuten mit 7:2. Mit einer starken Defense und schnellen Kontern wurden die Bälle vorn sehenswert versenkt. Vor allem Mathias Rückert (25) und Kapitän Carsten Straube, mit 39 Punkten Topscorer, trafen sicher. „Ich war ziemlich überrascht, dass die Gäste nicht ihre Verteidigung umgestellt haben. Dadurch, dass sie Mannverteidigung gespielt hatten, konnten wir unsere Leute immer draußen positionieren und sind dann mit Tempo nach vorn, konnten so die Gegenspieler abschütteln und immer wieder einfache Punkte erzielen“, war Franz Bender begeistert.

Die Zerbster führten nach dem ersten Viertel mit 18:8.

Im zweiten Viertel baute die Heimfünf den Vorsprung weiter aus. Sven Hagemann rackerte, schuf die Freiräume und vorn trafen Straube und Rückert fast wie sie wollten. Über die Stationen 27:12, 32:20 stand es zur Halbzeit 41:29.

Im dritten Viertel ging es immer hin und her. Die Dessauer kamen immer wieder heran. Bender musste nun „mit dem Personal longieren“, da Michael Tauber und Jonas Gotzmann bereits mit vier Fouls belastet waren. So mussten die fünf Männer auf dem Feld nahezu durchspielen, auch weil die deutlich besser besetzten Dessauer dies natürlich wussten und keine Auszeit mehr nahmen, um den Zerbstern keine zusätzliche Regenerationsphase zu geben. „Das hat mich geärgert, dass kurz vor Spielbeginn die Absagen kamen. Dann tritt ausgerechnet dieser Fall ein“, so Bender. „Dessau versuchte, uns mit Fouls am Wurf zu hindern, aber wir hatten auch eine gute Freiwurf-Quote“, fügte er an. So gewann das Heimteam auch das dritte Viertel mit 47:33.

Im letzten Viertel hieß es, den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. „Wir haben bewusst das Tempo rausgenommen, denn wir waren ja nicht unter Zugzwang“, so der 30-Jährige. Die Angriffe wurden relativ lange ausgespielt, „um Zeit von der Uhr zu nehmen“. „Dabei haben wir uns die nötige Sicherheit geholt und sind durch unsere Aktionen zum Korberfolg gekommen.“
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„Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis. Dass wir die Ruhe bewahrt und ein bisschen abgezockt gespielt haben, hat mich besonders stolz gemacht“, lobte der Trainer das gesamte Team, hob aber dennoch Rückert, Straube und Hagemann, die „ganz viel für das Team gearbeitet hatten“, hervor.

Nach kurzer Pause ist das Team auswärts aktiv. Am 21. Oktober ab 20.15 Uhr sollen beim BBC Halle II möglichst die nächsten Zähler her.
„Der Sieg war ein Kraftakt. Wir waren sieben Spieler, wobei Michi und Jonas frühzeitig mit vier Fouls belastet waren und wir somit nicht mehr viel wechseln konnten. Am Ende waren es trotz zahlreicher Fehler die Ruhe und die Erfahrung, die den Unterschied machten“, freute sich auch Kapitän Carsten Straube.
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Die einfachen Sachen als Sieggarant

15/9/2016

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Basketball-Landesliga TV „Gut Heil“ Zerbst – MTV Wittenberg 78:60 / Mathias Rückert bester Werfer

Mit einer guten Leistung erkämpften die Zerbster Basketball-Herren vom TV „Gut Heil“ zum Auftakt der neuen Serie 2016/17 gleich einen Heimsieg. Der MTV Wittenberg wurde 78:60 besiegt.

Von Simone Zander

Die Zerbster starteten stark und führten nach fünf Minuten überraschend hoch 12:2. Das Zusammenspiel funktionierte sehr gut und so schlossen die Hausherren mit nur zwei Fouls das erste Viertel mit 26:7 ab.


Vorsprung schmilzt dahin

Das zweite Viertel war dann katastrophal. Die Abwehr der Zerbster agierte zu nachlässig und die Trefferquote war weit im Keller. Die TV-Männer konnten den 11:0-Lauf der Gäste einfach nicht stoppen. Der Vorsprung schmolz dahin und die Zerbster hatten nur noch fünf Punkte Vorsprung. Als dann wieder die Starting-Five mit Kapitän Carsten Straube, Mathias Rückert, Sven Hagemann, Jonas Gotzmann und Stephan Schneider auf dem Feld stand, lief es etwas besser. Das Viertel endete mit 37:30 Punkten für Zerbst.


Das dritte Viertel begann erneut schwach aus Zerbster Sicht, so dass die Gäste bis auf drei Zähler herankamen. In der Folge lief es besser, vor allem weil vorn Mathias Rückert, mit 23 Punkten bester Werfer und Sven Hagemann, der vier Dreier beisteuerte, trafen und auch in der Defense sehr gut gearbeitet wurde. Beim Stand von 54:43 für Zerbst nahmen die Gäste ihre Auszeit, doch auch danach lief es für sie nicht besser. Die Zerbster agierten in der Abwehr stark, holten viele Rebounds und legten einen Zwischenspurt ein, der ihnen eine 59:46-Führung einbrachte.


Im letzten Viertel ließen sich die Zerbster den Sieg nicht mehr nehmen und dieser geriet auch nie in Gefahr. Sie spielten die Partie souverän zu Ende und sicherten sich mit dem 78:60-Erfolg die ersten Saisonpunkte.


Am Mittwoch, 21. September, haben die Zerbster erneut Heimrecht. Dann ist ab 20.30 Uhr die Reserve des BC Anhalt zu Gast.


„Ich freue mich darüber, dass wir so gut in die Landesliga-Saison gestartet sind. Wir haben ein tolles erstes Viertel gespielt. Obwohl viele Stammkräfte nicht dabei waren, haben wir mannschaftlich geschlossen agiert. Im zweiten Viertel haben wir an Lockerheit verloren und viele Fehler gemacht. Die einfachen Sachen, wie den Ball zu Rückert ans Brett spielen, schnell weiterpassen sowie die gut organisierte Verteidigung, waren unser Sieggarant, um in der zweiten Halbzeit einen Vorsprung herauszuspielen und zu halten“, bilanzierte Kapitän Carsten Straube.


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